01Ich kannte das Problem. Sehr persönlich.
Die Komplexität. Der Arbeitsaufwand. Die Preise für hochspezialisierte Menschen, die sich nur um diese Arbeit kümmern. Ich habe gesehen, was das befreundete Unternehmer kostet — an Geld, Zeit und Nerven. Auch meinen Vater.
Und dann stand ich selbst davor: Für meine UG und meine GmbH musste ich drei Jahre Buchhaltung, Bilanzen und Steuerarbeit nachholen. Steuerberater, die ich anfragte, lehnten ab oder riefen zusammen mehr als 30.000 € auf.
02Selbst finanziert. Mit wenig Spielraum.
Meine Unternehmen finanziere ich überwiegend selbst. Es gibt genug andere Kosten. Ich hatte die Arbeit aufgeschoben, weil mir die damit verbundenen Ausgaben zu hoch waren. Ich wollte auf eine VC-Finanzierung warten. Sie kam nie.
Das war der kritische Punkt: Ich brauchte eine Lösung, mit der ich meine Unternehmen wieder selbst in der Hand hatte.
03Also habe ich angefangen zu bauen.
Inzwischen war KI deutlich leistungsfähiger geworden. Für mich war etwa ab GPT 5.6 der Punkt erreicht, an dem ich ihr die komplexe deutsche Steuerarbeit zutraute. Ich begann, ClariDDy für meinen eigenen Bedarf zu entwickeln.
Nach rund zwei Monaten hatte ich eine Version, die die Steuerarbeit für beide Gesellschaften erledigt hatte: Abgaben, Bilanzen, Unterschriften, ERiC-Übertragungen und Offenlegung — für mehr als drei Jahre.
SörenGründer von ClariDDy